Zustand
guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren: beide Deckel etwas gewölbt - Einbandecken und -kanten teils gering abgenutzt - Seiten sauber und ordentlich - 4 Blatt diagonal leicht angeknickt, Franz Evers (* 10. Juli 1871 in Winsen an der Luhe; † 14. September 1947 in Niemberg) war zunächst Buchhändler und seit 1889 Herausgeber der Monatsschrift Litterarische Blätter", in der auch Julius Vanselow (unbestätigt) veröffentlicht hat. 1892 gab Franz Evers zusammen mit Carl Busse, G. E. Geilfus ( = Georg Edward), Viktor Hardung (1861-1919) und Julius Vanselow die Anthologie "Symphonie" heraus. Danach arbeitete er als Redakteur der theosophischen Zeitschrift "Sphinx" und war ab 1894 freier Schriftsteller." "Maria Janitschek, geborene Tölk (* 22. Juli 1859 in Mödling bei Wien; † 28. April 1927 in München) war eine deutsche Schriftstellerin österreichischer Herkunft. Sie schrieb zunächst unter dem Pseudonym Marius Stein. Maria Janitschek, uneheliches Kind der aus einer Offiziersfamilie stammenden Anna Tölk, wuchs unter ärmlichen Bedingungen auf. Ihre Ausbildung machte sie teilweise in einer ungarischen Klosterschule. Als sie 19 Jahre alt war, zog sie mit ihrer Mutter nach Graz, wo sie unter dem Pseudonym Marius Stein erstmals eine journalistische Tätigkeit ausübte. Die Zeitungen Moderne Dichtung und Wiener Rundschau gehörten zu ihren Arbeitgebern. Im Alter von 23 Jahren heiratete sie Hubert Janitschek, Professor für Kunstgeschichte. Beide lebten in Straßburg und Leipzig. 1893 starb ihr Ehemann, worauf sie nach Berlin und später nach München übersiedelte. Die ersten Bücher, die sie veröffentlichte, waren Gedichtanthologien und Novellensammlungen. Dass sie sich sehr gut mit den Interessen der bürgerlichen Frauenbewegung identifizieren konnte, kann man der Themenwahl ihrer Werke entnehmen: Die Art und Weise, wie sie die Liebes- und Eheprobleme der Frauen ihrer Zeit verarbeitete, wurde damals als äußerst freizügig empfunden. 1889 erschien ihr erster Gedichtband, Irdische und unirdische Träume, in dem auch das heftig kritisierte Gedicht 'Ein modernes Weib' enthalten war. 1909 wurde ihre Novellensammlung Die neue Eva in Deutschland verboten. Émile Zola, Henrik Ibsen und Leo Tolstoi hatten in ihren Augen Vorbildcharakter, literarisch muss man sie jedoch dem Symbolismus zuordnen. Sie hatte ein Faible für starke Frauenfiguren, die zu gnadenlosen Rächerinnen werden, sobald ihnen Unrecht angetan wird. In ihren epischen Werken ging sie vordergründig dem Dualismus zwischen der sinnlich und seelisch ausgerichteten Seite im Menschen nach." (Wikipedia) "Der Weggenossin. Bin ich, müde von Tag und Trug, still dem Leben entwichen, hat der Schlaf sich, spät genug, endlich zu mir geschlichen, wenn ich mein Haupt zu fürstlicher Ruh dir in die Arme neige: sei dann meine Bewacherin du, lass mich schlafen und schweige. Lege deine gesegnete Hand mir auf die Schläfen und hüte meines Herzens heiligen Brand, du meine Gnade und Güte. In der Ferne spielt dann das Glück auf süsslockender Geige unser ewiges Hochzeitsstück ... Habe mich lieb und schweige.", Hardcover, ca. 16,5 x 24, 111 Seiten mit einer (gedruckten) Widmung für Maria Janitschek